Gesamtschule Borbeck

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Halteverbot vor der Schule

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Sicherheitszone Gesamtschule Borbeck

Liebe Eltern!
Ihre Kinder besuchen unsere Schule und wir als Schule tragen Sorge dafür, das Unfallrisiko für Ihre Kinder auf dem Schulgelände und in den Gebäuden möglichst zu minimieren. Unser Anliegen, die Unversehrtheit Ihrer Kinder, haben wir als Schwerpunkt „Gesunde Schule“, in unserem Schulprogramm manifestiert. Vielleicht war dies für Sie mit ein Grund bei der Wahl unserer Schule für Ihr Kind.
Auch der sichere Schulweg Ihrer Kinder liegt uns am Herzen. Nun ist es uns als Schule nicht möglich, den Schulweg aller unserer Kinder zu überwachen. Dieses obliegt Ihnen, liebe Eltern! Sie wählen einen sicheren Schulweg für Ihr Kind. Wir als Schule tragen zusätzlich dazu bei, indem wir innerhalb des Unterrichts Verkehrsthemen bearbeiten und darüber hinaus in Kooperation mit der Polizei Essen in Verkehrssicherheitsmodulen auf mögliche Gefahren des Straßenverkehrs hinweisen. Vielleicht haben Ihre Kinder bereits von unseren Schulaktionen „Achtung Auto“ mit der Polizei und dem ADAC erzählt.
Dennoch wollen wir auf eine Gefahrensituation für Ihre Kinder hinweisen.

Eine Gefährdung ergibt sich allmorgendlich auf der Hansemannstraße, vor unserem Gelände, zu Schulbeginn. Eltern, die Ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren, halten unmittelbar vor dem Schulgelände, um Ihren Kinder das Aussteigen zu ermöglichen. Hierbei entsteht nicht nur ein Verkehrschaos, sondern es kommt zu sehr gefährlichen Situationen für die Kinder. Diese müssen sich durch die haltenden Fahrzeuge hindurchschlängeln, wendende Fahrzeuge stellen ein zusätzliches Gefahrenpotential dar, bedenkt man, dass die Hansemannstraße gerade mal eine Straßenbreite von vier Metern hat und bereits ein einziges haltendes Fahrzeug den ungehinderten Straßenverkehr behindert.
Wir haben bereits versucht, durch das Aufstellen von Halteverbotsschildern diese Gefahren abzuwehren und möchten an dieser Stelle noch einmal auf den § 41 der STVO hinweisen, der das Halten (jegliches Halten auch zum Be- und Entladen) im Bereich eines Halteverbots (Zeichen 283 StVO) untersagt und bei Missachtung ein Bußgeld von 15 Euro vorsieht.  Wir als Schulleitung hoffen, dass wir zur Durchsetzung des Halteverbots auf die Hilfe des Ordnungsamtes oder der Polizei verzichten können. Vielmehr appellieren wir an Sie, mit Ihrer Hilfe und für das Wohlergehen Ihrer Kinder eine Sicherheitszone vor der Schule einzurichten.
Hierzu soll die Hansemannstraße im Bereich unseres Schulgeländes zu Schulbeginn nicht mehr befahren werden. Wir wollen eine Art „Vertrag" zur Sicherheit und zum Wohlergehen aller Kinder mit Ihnen schließen.

Unser Vorschlag:
Es ist ohne weiteres möglich, für die Eltern, die Ihre Kinder zur Schule fahren und aus Richtung Kamerunstraße kommen, die Kinder an der Einmündung Kamerunstraße/Gerscheder Straße abzusetzen und die Fahrt über die Gerscheder Straße fortzusetzen. Ebenso ist es für die Eltern, die aus Richtung Donnerstraße kommen, möglich, die Kinder bereits an der Einmündung Hansemann-/Gustav-Nachtigall-Straße zu entlassen und die Fahrt über die Gustav-Nachtigall-Straße fortzusetzen. Wir empfehlen die Gustav-Nachtigall-Straße, da sie gegenüber der sehr engen Samoastraße besser ausgebaut ist und es so nicht zu Engpässen kommt.  Bei Einhaltung unserer Anfahrt-Empfehlungen würde automatisch ein Sicherheitsbereich um das Schulgelände herum entstehen, in dem sich die Kinder fortbewegen können, ohne Gefahr zu laufen, mit einem Fahrzeug zu kollidieren.
Es kommt Ihren Kindern zusätzlich zu Gute, wenn sie zumindest ein kleines Stück ihres Schulweges selbständig zurück legen, ganz gleich bei welcher Witterung. Hier kommt es zum Austausch mit Klassenkameraden/-innen, was wiederum die sozialen Kontakte der Kinder fördert.
Mit Ihrer Einverständniserklärung unterzeichnen und befürworten Sie unser Projekt der Sicherheitszone an unserer Schule und wir rechnen mit Ihrer Unterstützung. Denn, wir wollen nicht erst reagieren, wenn bereits etwas passiert ist. Wir haben die Gefahr für Ihre Kinder erkannt und wollen gemeinsam mit Ihnen präventiv für die Sicherheit ihrer Kinder eintreten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihre Schulleitung

 

 

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