Gesamtschule Borbeck

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Handykonzept

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Gebo macht mobil!

Handykonzept der Gesamtschule Borbeck

Die Gesamtschule Borbeck nimmt ihren schulischen Auftrag wahr und bekundet den Willen zur Erziehung eines möglichst eigenständigen, selbstbestimmten und medienkompetenten Menschen. Sie setzt sich zum Ziel, bei ihren Schülerinnen und Schülern den selbstbestimmten Umgang mit dem Mobilfon zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler sollen so in die Lage versetzt werden, ihr Mobilfon verantwortungsbewusst, reflektiert, gesetzeskonform, rücksichtsvoll, kreativ und situationsadäquat zu nutzen.

Standortvorteil

Zur Umsetzung dieses Ziels soll die räumlich Trennung der beiden Standorte genutzt werden: Am Standort Hansemannstraße werden die jüngeren Schülerinnen und Schüler in Informationsveranstaltungen, Workshops und Projekten auf die Nutzung des Mobilfons im obengenannten Kontext vorbereitet. Am Standort Ripshorster Straße sollen dann aufbauend auf dieser inhaltlichen Vorbereitung die Schülerinnen und Schüler ihre erlernten Kompetenzen immer weiter in eigenverantwortliches Handeln umsetzen.

Themen

Inhaltlich arbeiten die Schüler hier zu den Themen:

· Cybermobbing (5-8)
· Bild- und Tonaufnahmen (6-8)
· Urheberrecht (7/8)

· Einstieg in Soziale Netzwerke (6)
· Öffentlich ganz privat (6/7)

· Ständig erreichbar (7/8)
· Ich und mein Handy (6/8)

· Zwischen Prepaid und Flatrate (5/6)
· App-Zocke (6/8)

Diese Veranstaltungen werden z.T. von den Medienscouts mit den jeweiligen Klassen durchgeführt, z.T. kann innerhalb der OS an bereitgestelltem Material betreut durch die Klassenlehrer vor- oder nachbereitend gearbeitet werden. Eine verbindliche Abfolge, jahrgangsweise geordnet, erscheint sinnvoll. Die Themen werden im Sinne eines Spiralcurriculums immer wieder aufgegriffen und in neue Zusammenhänge gestellt.

In einem komprimierten Workshop in der Projektwoche des 8. Jahrgangs vor den Sommerferien (und dem Standortwechsel) werden diese Inhalte an einem Tag pro Klasse erneut thematisiert und altersgerecht vertieft. Dabei wird die jeweilige Klasse von den Medienscouts und dem Klassenlehrer betreut.

Handy-TÜV

An der Ripshorster Straße wird zu Beginn des 9.Jahrgangs, am besten in der ersten Schulwoche, in einem von den Medienscouts durchgeführten Handy-TÜV ( z.B. in Form einer QR-Code Rallye) die Medienkompetenz zum Führen eines Handys überprüft. Evtl. dort erkennbare Defizite werden in individuellen Nachschulungen aufgegriffen. Die Schülerinnen und Schüler unterschreiben einen Schulvertrag, in dem Sie bestätigen, dass sie um die Pflichten wissen, die mit ihren neuen Rechten verbunden sind, und bekennen sich zum sorgsamen, verantwortungsbewussten und rücksichtsvollen Umgang mit der Schulgemeinschaft.

Freigaben am Standort Ripshorster Straße

Damit beginnt die Freigabe der verantwortlichen Nutzung des Handys in allen Pausen und Freistunden am Standort Ripshorster Straße. Dazu gehört: SMS-Versand/Empfang, Internetnutzung z.B. zur Recherche, zum Nachschlagen, zur Informationssuche, aber auch in Bezug auf Soziale Netzwerke, Musikfunktion, Spiele, Wörterbücher, Lexika.

Einschränkungen

Das Handy bleibt insgesamt lautlos, die Nutzung eines Ohrhörers ist vorgeschrieben. Im Unterricht entscheidet der Lehrer, ob und in welcher Form das Handy eingesetzt wird. Bei Klausuren und Klassenarbeiten werden alle Handys ausgeschaltet in einem Körbchen eingesammelt.

Verbote

Nicht erlaubt sind sämtliche Aufnahmefunktionen und das Telefonieren mit dem Mobilfon. Dies ist kein willkürliches Verbot, hier geht es um den Schutz der Privatsphäre jedes einzelnen Mitglieds der Schulgemeinde.

 

 

 

 

Pressespiegel

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