Gesamtschule Borbeck

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Die Gesamtschule Borbeck freut sich aufs neue Schuljahr

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Wuff, es geht wieder los

Die Sommerferien sind vorbei und die Kinder an unserer Schule freuen sich darauf, ihre Mitschüler wieder zu sehen. Und sie freuen sich auf Schulhund Paul, der nach der sechswöchige Auszeit vom spannenden und manchmal stressigen Schulalltag wieder auf vier Pfoten - wenn voraussichtlich auch etwas unregelmäßig - zum Unterricht kommt.

Seit dem Schuljahr 2018/19 ist Paul an der Gesamtschule Borbeck als 'Schulhund auf Probe' im Einsatz. Sein Frauchen ist Lehrerin Laura Krause. Sie erzählt: „Ich habe mit Paul im September 2018 die Ausbildung bei ColeCanido in Schwerte begonnen. Nach den Herbstferien ist er dann einmal in der Woche mit in die Klasse 6a gekommen.“ Seit dem 2. Halbjahr freuten sich zusätzlich die Schüler der 5c und 6c über Pauls Besuche.

So ein Schulhund wird nicht in der Klasse gebraucht, weil es einfach schön ist, einen Hund zu haben, sondern aus schulpädagogischen Gründen. Paul verbessert das Lernklima! „Definitiv“, weiß Laura. „Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt entspannter und die Schülerinnen und Schülern freuen sich über seine Anwesenheit. Er hat eine beruhigende und teilweise auch tröstende Wirkung. Ablenkungsfaktor war er nur ganz am Anfang, inzwischen muss man die Kinder teilweise an seine Anwesenheit erinnern.“ Und die finden vor allem toll, „dass Paul in all seinen Reaktionen echt ist“. Ein bisschen beneiden sie ihn auch, „weil er der Einzige ist, der im Unterricht offiziell schlafen dürfte“.

Durch die pädagogische Arbeit mit dem Hund verbessern die Kinder ihre Wahrnehmungsfähigkeit und sozialen Kompetenzen, übernehmen Verantwortung, lernen mehr und besser. Im pädagogischen Einsatz sind Hunde an Schulen in Deutschland seit 1990. Bei der Ausbildung zum Schulhund steht neben der Vermittlung von theoretischen Inhalten vor allem das Wohlbefinden des Hundes im Vordergrund. Laura erzählt: „Man lernt beispielsweise, Stresssignale des Hundes frühzeitig wahrzunehmen und zu deuten sowie Entspannungssignale zu konditionieren.“

Im Unterricht sind Verhaltensregeln zu beachten wie beispielsweise richtiges Begrüßen, geregelte Lautstärke und Beachtung der Ruhezone des Hundes. Pauls Regelplakat hängt in allen Klassen, in denen er eingesetzt ist und wurde von den Schülerinnen und Schülern unterschrieben.

Infos des Schulministerium NRW zum Thema Schulhund unter diesem Link.

 

 

 

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