Gesamtschule Borbeck

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Workshops gegen das Vergessen

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SchülerInnen werden zu Zweitzeugen

"Jeder, der heute einem Zeugen zuhört, kann selbst zum Zeugen werden." Dieses Zitat des Holocaust-Überlebenden und Friedensnobelpreisträgers Elie Wiesel trifft den Kern der pädagogischen Arbeit des Zweitzeugenprojekts, das die Sechstklässler unserer Schule am 21. November 2019 kennen lernten. Workshops beleuchteten die Geschichte der Shoah, die weder durch Zahlen noch durch Fakten begriffen werden kann. Erinnern und Weitergeben, das will das Projekt, um sich gegen Antisemitismus und Rassismus im Heute einzusetzen.

In den vergangenen Jahren hat der Verein Heimatsucher (https://heimatsucher.de) Interviews mit Überlebenden aufgezeichnet, denn jeder Holocaust-Überlebende hat eine ganz eigene Geschichte zu erzählen. Nachdem die Überlebensgeschichte erzählt wurden, erhielten die Schüler die Möglichkeit, selbst zu ‚Zweitzeugen‘ zu werden, in dem sie sich intensiv mit einer Überlebensgeschichte befassten.

Die Geschichten der Zeitzeugen wurden so zu Vorbildern, die die Schüler aus dem Schrecken des Holocaust bis in die Gegenwart führen und dazu ermutigen, Gefühle in Taten umzusetzen. Die Kinder und Jugendlichen wurden ermutigt, aktiv gegen Rassismus und Vorurteile zu agieren.

Finanziert wurden die bedeutenden und wegweisenden Workshops von der Amadeu Antonio Stiftung.

 

 

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