Gesamtschule Borbeck

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Projekt Stresskompetenz und Problemlösen im 9. und 10. Jahrgang

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Mit weniger Bauchschmerzen in die Prüfung

Den Umgang mit Stress lernten unsere Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrgangs. Das Seminar ‚Stresskompetenz und Problemlösen‘ benannte Stressauslöser und -reaktionen.

Dauerhafter Stress mit Kopf- und Bauchweh macht krank. Gegen-Strategien zu entwickeln ist daher enorm wichtig. Grund genug für Lehrer Guillermo Pineiro, das Projekt ‚Stresskompetenz und Problemlösen‘ der Techniker Krankenkasse an unsere Schule zu holen. Die Sekundarstufler lernten anhand von Fallbeispielen, wann welche Strategien am sinnvollsten sein können.

Untersuchungen belegen, dass bereits im Grundschulalter Kinder durch Schule in Stress geraten und sich überfordert fühlen. Noch häufiger begleiten Schul- und Leistungsangst die Schüler durch die Sekundarstufen. Zu Notenstress, Termindruck, Angst vor Prüfungen und Klausuren kommen überfüllte Klassen und Kurse, verdichteter Lehrstoff und Nachmittagsunterricht. Allgemeine Zukunftsängste und steigende Erwartungen an Schulabschlüsse erhöhen den Druck auf die Jugendlichen zusätzlich.

Im Seminar erfuhren die Schüler, dass die Steuerung der Aufmerksamkeit den Wissenserwerb und die emotionale Selbstregulierung erleichtert. Aber auch eine gesunde Mischung aus Konzentration und Entspannung hilft, Stress abzubauen. Es wurde deutlich, dass eine gute Arbeitsorganisation sehr sinnvoll ist, und dass Lerntraining zur Prüfungsvorbereitung (Stichwort Prüfungsangst) die Zuversicht in die eigene Handlungsfähigkeit erhöht.

Um Stress in den Griff zu bekommen, stellten die Kursleiter Snake – die Problemlöseschlange vor. Dieses Modell einer Stressschlange setzt auf folgende Schritte:

1) Herausfinden, was das Problem eigentlich ist und was es mit einem macht.

2) Mögliche Lösungen für das Problem sammeln.

3) Vor- und Nachteile abwägen und sich für einen Lösungsvorschlag entscheiden.

4) Planen, wie man diesen in die Tat umsetzt und mögliche Hindernisse überwindet.

5) Frage/Ziel: Hat der Plan funktioniert und ist das Ergebnis zufriedenstellend?

Sollte das Problem weiter bestehen, wiederholt man die fünf Schritte der Problemschlange.

 

 

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