Kürbis ist Pflicht - Halloween an der Hanse

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Unsere Gebo wurde zum Gruselschloss

Am 30. Oktober 2020, ein Tag vor Halloween (in diesem Jahr an einem Samstag), passierte Schreckliches an der Gebo. Spinnen suchten nach Opfern, hatten große Netze gesponnen. Im schummrigem Licht tauchten Geister und Kürbisfratzen auf. Ein abgehackter Fuß lag herum. „Wir feiern Halloween“, freuten sich die SV-Lehrer Tim Koschmieder, Andreas Volkmer und Ann-Kristin Walter, die mit der Schülervertretung für gruseliges Aufsehen sorgte.

Gestaltungsideen gab es genug. Die SV ist schließlich nicht auf den Kopf gefallen. „Eine Alternative muss her, da ja in diesem Jahr unsere inzwischen traditionelle Halloweenparty nicht stattfinden kann“, erklärten die LehrerInnen ihrer SV. Kichernd und grinsend trieben die Schülerinnen und Schüler der SV und der Klasse 9c (ein großes Dankeschön an dieser Stelle für eure Unterstützung!) einen Nachmittag vor Halloween ihr Unwesen am Standort Hansemannstraße und verwandelten die Flure und Gänge in ein Gruselschloss.

Am Halloween-Abend um die Häuser ziehen und Süßes oder Saures verlangen, blieb den Kindern und Jugendlichen in diesem Jahr leider versagt. Grund genug für die SV, auch an dieser Stelle eine Alternative zu finden. Im Vorfeld wurden 600 Lollys als Gespenster verkleidet und auf alle Plätze der Schülerinnen und Schüler verteilt. Auch die Lehrerinnen und Lehrer fanden die kleine, gruselige Überraschung auf ihren Plätzen.

Der Halloween-Brauch schwappte vor etwa 25 Jahren aus Amerika über, ist allerdings irischen Ursprungs. All Hallows even bedeutet so viel wie Allerheiligenabend. Die Kelten feierten damals Samhain, ein Totenfest. In dieser Nacht begegneten sich zwei Welten: Der Sommer als die Zeit des Lebens, der Winter als die Zeit des Todes. Den verstorbenen Vorfahren wurden üppige Speisen bereitet, die dann gemeinsam verzehrt wurden.